„erneuerbare“ Energien

Nach dem Energieerhaltungssatz kann Energie weder erzeugt werden noch verloren gehen. Wir sind lediglich in der Lage, Energien umzuwandeln in eine für unsere Absichten geeignete Form. Wir waren bisher und sind momentan auch immer noch nicht in der Lage, Energien zu erneuern.

Windenergieanlagen, wie sie mittlerweile zu tausenden unsere Natur verschandeltn, stellen keine neuen Energien her, sondern nutzen lediglich die in der Atmosphäre vorhandene Energie, die wir unter anderem als Wind wahrnehmen und wandeln diese durch mechanische Arbeit in elektrische Energie um. Finden in der Natur Austauschprozesse statt, dann liefern diese Anlagen Strom. Befindet sich die Atmosphäre partiell am Standort der Anlagen jedoch in Ruhe, so wird kein Strom eine derartige Anlage verlassen.Dann können wir mit etwas Schalk im Nacken feststellen, „hier steht die deutsche Energieversorgung der Zukunft“, und zwar still.

Auch die Energie aus unserer Landwirtschaft, welche von den Äckern, Wäldern und Biogasanlagen der Bauern stammt, wird kaum ausreichen, den Energiebedarf einer Industrienation zu decken. Für die Autofahrer unter uns machen Meldungen aus England und Amerika insofern Mut, dass man dort Lösungen gefunden hat, mithilfe von Bakterien, CO2 und anderen Stoffen Treibstoffe herzustellen, welche in Kraftfahrzeugen und ähnlichen Anlagen Einsatz finden können. Und zwar ohne die negativen Folgen, welche derzeit durch den Einsatz von E10 zu mindestens zu befürchten stehen.

Ich vermisse derartige Meldungen in der Tagespresse oder im Fernsehen. Vielleicht passen diese Meldung auch derzeit nicht in die Diskussion um E10 und den politischen Willen, etwas durchzusetzen, was bei näherem hinschauen eher einem tot geborenem Kind gleicht, zumindestens in seiner Vorbereitung schlechtes politisches Handwerk darstellt. Nachdenklich stimmt mich unter anderem auch die Tatsache, dass ein Gesetz erlassen wird zu einer Sache, die es so in der Natur noch nie gegeben hat und auch nie geben wird.

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